Hochwasser-Risikokommunikation als Kommunale Strategie für Starkregen- und Hochwasserereignisse
- Dr. Siekmann + Partner

- vor 4 Tagen
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Starkregen- und Hochwasserereignisse stellen Kommunen zunehmend vor große Herausforderungen. Neben technischen Maßnahmen gewinnt dabei ein Faktor immer mehr an Bedeutung: Risikokommunikation.
Im Rahmen der WebSeminar-Reihe der BEW, das Bildungszentrum für die Ver- und Entsorgungswirtschaft durfte unser Kollege Jan-Henrik Kruse, Bereichsleiter Gewässer / Hochwasser bei der Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH, erneut zu diesem wichtigen Thema referieren. Im Mittelpunkt stand das Merkblatt DWA-M 555 „Hochwasser – Risikokommunikation“ und die Frage, wie Risiken verständlich vermittelt und Akteure effektiv eingebunden werden können.
Die zentrale Erkenntnis: Technischer Hochwasserschutz allein reicht nicht aus.
Erfolgreiche Vorsorge entsteht erst dann, wenn Wissen, Kommunikation und konkrete Handlungsoptionen zusammenkommen. Ziel ist es, Risiken realistisch zu vermitteln, Eigenvorsorge zu stärken und Vertrauen in Maßnahmen der Hochwasser- und Starkregenvorsorge aufzubauen.
Gerade Kommunen, Fachplaner, Einsatzkräfte und Öffentlichkeit müssen hier zusammenwirken. Risikokommunikation schafft dabei die wichtige Verbindung zwischen wissenschaftlichen Erkenntnissen und praktischem Handeln.
Als Ingenieurgesellschaft ist es uns ein besonderes Anliegen, diese Themen nicht nur in Projekten umzusetzen, sondern auch Wissen zu teilen, Diskussionen anzustoßen und Fachthemen aktiv mitzugestalten.

