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  • AutorenbildLukas Ellerich

Optimierung regenerativer Energiesysteme durch energetische Simulationsberechnungen

Im Rahmen der Zielsetzung zur Steigerung der Eigenstromerzeugung aus Erneuerbaren Energien ist eine ganzheitliche Untersuchung unerlässlich. Durch die Einordnung verschiedener Optionen zur Gewinnung regenerativer Energien entsprechend des technischen und wirtschaftlichen Potenzials kann das Verhältnis von Aufwand und Nutzen für ein nachhaltiges Vorgehen optimiert werden.

 

Durch Simulationen kann für den individuellen Stromverbrauchslastgang eine optimierte Dimensionierung von verschiedenen Energieerzeugungsanlagen (z. B. PV, Wasserkraft, BHKW) auch in Kombination mit Batteriespeichern erfolgen. Dadurch kann für die verschiedenen Zielparameter (Maximierung Eigenverbrauchsanteil, des Autarkiegrades, der Wirtschaftlichkeit, etc.) ein optimierter Maßnahmenkatalog erarbeitet werden.

 

Exemplarisch für eine solche Untersuchung erarbeiteten wir, die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH für die Kläranlage Hölzches Mühle, der Verbandsgemeinde Puderbach einen nach Prioritäten sortierten Maßnahmenkatalog. Folgende Maßnahmen wurden, unter der Berücksichtigung des bestehenden Blockheizkraftwerkes zur Faulgasnutzung, auf Ihre Auswirkungen auf das Energiesystem untersucht und wirtschaftlich bewertet:


  • Errichtung von Dachflächen-PV-Anlagen

  • Errichtung von Freiflächen-PV-Anlagen

  • Errichtung einer Abwasserturbine im Ablauf der Kläranlage

  • Errichtung von Batteriespeichern zur Maximierung der Eigennutzung


Aufgrund der Absicht der Verbandsgemeinde die Maßnahmen im Rahmen des Förderprogrammes KIPKI (Kommunales Investitionsprogramm Klimaschutz und Innovation) umzusetzen, lag der Fokus darauf, den Eigennutzungsgrad zu maximieren, da der erzeugte Strom vor Ort verwendet werden muss und keine Möglichkeit zur Überschusseinspeisung besteht.








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