Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH erarbeitet innovatives Klärschlamm-Konzept für den Rhein-Hunsrück-Kreis

2.Oktober 2015
Silke Engelmann

Spätestens ab 2025 darf ein Großteil der Klärschlämme nicht mehr auf den Äckern landwirtschaftlich verwertet werden. Dies sieht der Koalitionsvertrag der Bundesregierung von 2013 vor. Auf der Suche nach einer Alternative erarbeitet die Ingenieurgesellschaft Dr. Siekmann + Partner mbH für den Rhein-Hunsrück-Kreis ein Konzept für die Behandlung und Verwertung der Klärschlämme von kreisweit 33 Kläranlagen. Dabei wird jede Kläranlage von Boppard-Ewigbach bis Gemünden (ca. 65 km von Nord nach Süd) und von Oberwesel bis Raversbeuren (ca. 60 km von Ost nach West) betrachtet und in ein ganzheitliches Konzept eingebunden.  

Im Rundbrief des DWA.LV-HRPS, Ausgabe November 2015 wird auf das Klärschlammverwertungskonzept für den Rhein-Hunsrück als Modelprojekt im Rahmen der Klärschlammkooperation Rheinland-Pfalz hingewiesen.