• Luftbild KA Linz-Unkel
  • Friedhof Simmern
  • Gewässerrenaturierung
  • Sportplatz
  • Straße Banberscheid
  • Ingelheim

Willkommen bei der Ingenieurgesellschaft
Dr. Siekmann + Partner mbH

Neujahrsgruß

Sehr geehrte Damen und Herren,

das neue Jahr hat begonnen. Genau die richtige Zeit, um einen kurzen Rückblick auf das vergangene Jahr zu werfen.

Über mangelnde Arbeit durften wir uns im zurückliegenden Jahr ganz gewiss nicht beschweren – zuweilen sind wir durchaus an unsere Grenzen gestoßen. Interessante Projekte, neue Aufgabengebiete, das kollegiale Miteinander und i. d. R. auch angenehme Auftraggeber entschädigen jedoch für vieles.

Welche Highlights sind hervorzuheben?

Nicht zu glauben, aber wahr, nach gefühlten Jahrzehnten wurde im Oktober dieses Jahres die novellierte Klärschlammverordnung verabschiedet. Obwohl in einigen Punkten nach wie vor Klärungsbedarf besteht, bleibt festzuhalten, dass sich die thermische Klärschlammverwertung auf dem Vormarsch befindet. Die Erstellung von Klärschlammbehandlungs- und -verwertungskonzepten für Gebietskörperschaften stellt daher einen unserer Arbeitsschwerpunkte dar.

Im Ergebnis führt dies häufig zu einer wirtschaftlich sinnvollen Zentralisierung der Klärschlammbehandlung. Dies erfordert i. d. R. einen Klärschlammtransport. Abweichend zum allgemein üblichen Transport ist in diesem Zusammenhang die von uns geplante Schlammdruckleitung von Wöllstein zur Kläranlage Gau-Bickelheim anzuführen.

Die Auftragsvergabe wird durch Änderungen im Vergaberecht zunehmend erschwert. Trotz dieser Entwicklung ist es uns im zurückliegenden Jahr gelungen, zahlreiche Aufträge im Wettbewerb gegen namhafte Mitbewerber zu gewinnen. Exemplarisch seien hier die Zentralisierung der Abwasserreinigung Boppard und die Erneuerung der Kläranlage Oberes Baybachtal (VG Emmelshausen) aufgeführt.

Ein weiteres hochinteressantes, vom Umweltministerium gefördertes Projekt ist die Behandlung der Reststoffe aus dem Gemüseanbau im Rhein-Pfalz-Kreis. Herauszuheben ist hier insbesondere auch die intensive Zusammenarbeit mit Partnern aus der Industrie und Forschungseinrichtungen.

Apropos Zusammenarbeit – vor 2 Wochen wurde das ZEBRAS-Projekt „Zukunftsorientierte Einbindung der Faulung in die Verfahrenskette der Abwasserreinigung, Schlammbehandlung und -verwertung in Rheinland-Pfalz“ mit einer hochkarätigen Vortragsveranstaltung an der TU Kaiserslautern abgeschlossen. Dieses Projekt wurde von uns gemeinsam mit der TU Kaiserslautern, der tectraa und der Uni Luxemburg für das Umweltministerium Rheinland-Pfalz erarbeitet.

Wir können aber nicht nur Abwasser und Klärschlamm!

Unsere Abteilung „Hochwasservorsorge“ hat sich zwischenzeitlich prächtig entwickelt und eine Vielzahl von Hochwasserschutzkonzepten mit modernsten Simulationswerkzeugen erstellt. Jetzt geht es an die planerische Umsetzung der vorgesehenen Maßnahmen.

Auch unser Einzugsgebiet hat sich erheblich erweitert. Zwischenzeitlich sind wir bundesweit tätig. Beispielsweise planen wir die Regenwasserbehandlung für die Tank-, Park- und Rastanlage Cloerbruch für Straßen.NRW und eine Pyreg-Anlage auf der KA Pocking. Des Weiteren konnten wir in einer Studie für den Oldenburg Ostfriesischen Wasserverband nachweisen, dass durch Einsatz einer zweistufigen Kompaktfaulung ein deutlich geringeres Volumen als bei einer herkömmlichen einstufigen Faulung benötigt wird.

Eine Projektabwicklung ist heute nur über modernste Kommunikationsmöglichkeiten händelbar. Die Digitalisierung schreitet überall voran. BIM (Building Information Modeling) gehört bei den meisten unserer Projekte mittlerweile bereits zum Standard.

Was hilft aber alle Technik, wenn die menschliche Komponente nicht im Vordergrund stehen würde.

Hier macht es, insbesondere auch mir in etwas fortgeschrittenem Alter, unglaublich Freude zu sehen, wie der Verjüngungsprozess voranschreitet. Alleine in diesem Jahr haben wir unser Team mit 7 jungen, hochmotivierten Kräften verstärken können. Auch das zwischenmenschliche Miteinander kommt hierbei nicht zu kurz. Ein Beispiel hierfür: Unsere Jungspunde haben ein über 100 Jahre altes Kanalrohr in einen Grill verwandelt – einmal in der Woche bruzzeln hier mittags Würstchen und Steaks.   

Um unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auch zukünftig die entsprechenden Arbeitsbedingungen bieten zu können, wird derzeit unser Bürogebäude (Altes Pfarrhaus) in Thür erweitert. Des Weiteren ist ein neues Bürogebäude in Simmern geplant. Es wird also nicht langweilig. 

Wir freuen uns auf eine weiterhin gute Zusammenarbeit und sehen uns spätestens auf der IFAT 2018 in München.

Ihr

Klaus Siekmann